
Quelle: Schnebel
Samstag, 19. September, 19 Uhr : Farbe - Licht – Impression - Vortrag zum 100. Todesjahr Claude Monet (1840 – 1926) im Evangelischen Gemeindesaal Neuried-Altenheim, Kirchstr. 29
Zu einem schönen Vortrag Samstag, 19. September, 19.00 Uhr lädt das AK-Kulur in der Kirche anläßlich des 100. Todestag von Claude Monet, der heute als der Motor der französischen Stilrichtung des Impressionismus bezeichnet wird. Man hat ihm viele Namen gegeben wie „Lichtmaler“ oder „Raphael des Wassers“. Der Künstler hat die Wirklichkeit nicht nur einfach abgebildet, hat nicht einfach gemalt, was er sah. Er sagte: „Für mich ist das Subjekt von sekundärer Bedeutung. Ich möchte darstellen, was zwischen dem Objekt und mir lebt.“ Während seines langen Lebens hat er sich ständig beschäftigt, die Eindrücke sehr flüchtiger Lichteffekte darzustellen, hervorgerufen durch die Bewegung des Lichts, der Atmosphäre und der Luft um das Objekt. Monet hat sein Leben lang die Natur gemalt. Wann immer möglich, zu jeder Tageszeit und zu jeder Jahreszeit, arbeitete er im Freien. Er war immer bestrebt, die flüchtigen Momente einzufangen, wenn Licht und Luft in Bewegung waren und die Natur mit Leben erfüllten.
Monet erntete über viele Jahre hinweg beißende Kritik, weigerte sich aber beständig, den eingeschlagenen Weg zu verlassen. Heute erzielen seine Bilder bei Auktionen Rekordsummen. Claude Monets Interesse an „nichts außer seiner Malerei“ schenkte der Welt Bilder, die zu den schönsten gehören, die je gemalt wurden.
Eintritt frei - Spenden werden für den Verein „Afrikahilfe Sindou, Burkina Faso“ e.V. erbeten.
Freitag, 23. Oktober 2026, 19 Uhr : Johann Sebastian Bach : h-Moll-Messe BWV /232, Friedenskirche Altenheim, Kirchstraße 27
Ein Gipfelwerk der Musikgeschichte im Originalklang: Im Oktober bringen die Cappella West Freiburg und ein historisch besetztes Barockorchester Johann Sebastian Bachs monumentale h-Moll-Messe BWV 232 auf die Bühne.
Manche Werke sprengen die Grenzen ihrer Gattung und öffnen einen Klangraum von existenzieller Wucht. Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe zählt unbestritten dazu: Gegen Ende seines Lebens schuf der Thomaskantor eine Partitur, die als Quintessenz seines gesamten Schaffens gilt. Aus vollendeter Polyphonie, klangprachtvollem Festjubel und tief empfundener Spiritualität formte er jenen Meilenstein, der in der Fachwelt ehrfürchtig als „Mount Everest der Vokalmusik“ gefeiert wird.
Vom schmerzhaften Klagegesang des Crucifixus über das strahlende Glanzlicht des Sanctus bis zur erlösenden Friedensbitte des Dona nobis pacem entfaltet sich ein musikalischer Kosmos, der Hörerinnen und Hörer seit Jahrhunderten unmittelbar berührt.
Im Herbst ist dieses Meisterwerk an zwei Abenden in der Region zu erleben: in der Friedenskirche Altenheim sowie in der Kreuzkirche Freiburg. Das Publikum darf sich auf eine Aufführung im Geiste historischer Aufführungspraxis freuen. Ein Orchester auf Originalinstrumenten – bespannt mit Darmsaiten, geführt mit Barockbögen und ergänzt durch historische Holz- und Naturblechbläser – lässt gemeinsam mit hochkarätigen Solostimmen und dem Chor Cappella West Freiburg die unverstellte Klangrede des 18. Jahrhunderts lebendig werden.
Angeführt wird das Ensemble von dem international bekannten Barockexperten Gottfried von der Goltz als Konzertmeister, der für stilistische Schärfe und interpretatorische Tiefe bürgt, während die künstlerische Gesamtleitung in den Händen von Kantorin Laura Škarnulytė liegt.







