Kultur in der Kirche

  

Programm 2026

Quelle: AK Kultur in der Kirchen

Bücherschrank

04.05.2026
"Öffentliche Bücherschränke" zwischen den beiden Altenheimer Rathäusern und im evangelischen Gemeindehaus
  

Programm

J. S. Bach : h-Moll-Messe BWV 232 

Freitag, 23. Oktober 2026 | 19:00 Uhr | Friedenskirche

Ein Gipfelwerk der Musikgeschichte im Originalklang: Im Oktober bringen die Cappella West Freiburg und ein historisch besetztes Barockorchester Johann Sebastian Bachs monumentale h-Moll-Messe BWV 232 auf die Bühne.
Manche Werke sprengen die Grenzen ihrer Gattung und öffnen einen Klangraum von existenzieller Wucht. Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe zählt unbestritten dazu: Gegen Ende seines Lebens schuf der Thomaskantor eine Partitur, die als Quintessenz seines gesamten Schaffens gilt. Aus vollendeter Polyphonie, klangprachtvollem Festjubel und tief empfundener Spiritualität formte er jenen Meilenstein, der in der Fachwelt ehrfürchtig als „Mount Everest der Vokalmusik“ gefeiert wird.
Vom schmerzhaften Klagegesang des Crucifixus über das strahlende Glanzlicht des Sanctus bis zur erlösenden Friedensbitte des Dona nobis pacem entfaltet sich ein musikalischer Kosmos, der Hörerinnen und Hörer seit Jahrhunderten unmittelbar berührt.
Im Herbst ist dieses Meisterwerk an zwei Abenden in der Region zu erleben: in der Friedenskirche Altenheim sowie in der Kreuzkirche Freiburg. Das Publikum darf sich auf eine Aufführung im Geiste historischer Aufführungspraxis freuen. Ein Orchester auf Originalinstrumenten – bespannt mit Darmsaiten, geführt mit Barockbögen und ergänzt durch historische Holz- und Naturblechbläser – lässt gemeinsam mit hochkarätigen Solostimmen und dem Chor Cappella West Freiburg die unverstellte Klangrede des 18. Jahrhunderts lebendig werden.
Angeführt wird das Ensemble von dem international bekannten Barockexperten Gottfried von der Goltz als Konzertmeister, der für stilistische Schärfe und interpretatorische Tiefe bürgt, während die künstlerische Gesamtleitung in den Händen von Kantorin Laura Škarnulytė liegt.
 

Freitag, 13. November 2026 | 19:00 Uhr | evang. Gemeindehaus

DIALEKTischMundArt : Alemannisch vo do un dert 

Von und mit Ulrike Derndinger und Heinz  Siebold.
Ein echter MundArt-Abend mit gleich zwei alemannischen Dialekten: Eingängig melodiös und gestisch eindrücklich erzählt Ulrike Derndinger selbst geschriebene Geschichten über das Leben zwischen bäuerlicher Herkunft und städtischem Alltag der Gegenwart. In der „niederalemannischen“ Mundart der Ortenau. Kraftvoll und zur Gitarre singt Heinz Siebold eigene und Lieder von anderen alemannischen Liedermachern. Im „Hoch-Alemannisch“ seiner Wiesentäler Heimat. Thematisch streift das Programm Fragen des Lebens wie das „fremd- und deheim si“oder „de andere Wind in in Muetters Stübeli“ und was der „Mann im Mond“ von oben sieht. MundArt findet "zwische de Ziilde" - zwischen den Zeilen - mehr als nur Spaß. Aber den auf jeden Fall.
 
Die Mundartautorin Uli Derndinger (Jahrgang 1977) ist geboren und aufgewachsen in Kürzell im Ortenaukreis und arbeitet als Redakteurin der Badischen Zeitung in Lahr. Sie wurde für ihre Geschichten mehrfach mit Preisen in Mundart-Wettbewerben ausgezeichnet und ist Jurorin des Mund-Art-Wettbewerbs „Lahrer Murre“.
Der Journalist und Liedersänger Heinz Siebold (Jahrgang 1950) ist in Enkenstein im kleinen Wiesental geboren und aufgewachsen. Das Künstlerpaar lebt in Lahr im Ortenaukreis.
  

Kontakt

Jürgen Stude

Administrator

Helge Wirth

Ak Kultur in der Kirche
  

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